Medienmitteilungen


Medienmitteilungen (15.05.2012, BFM)
Bundesrätin Sommaruga setzt Qualitätsstandards für die sprachliche Integration von Migrantinnen und Migranten
Bern. Das Bundesamt für Migration lanciert das Sprachlernsystem fide für Migrantinnen und Migranten. fide steht für "Französisch, Italienisch, Deutsch in der Schweiz – lernen, lehren, beurteilen". Dieses Lernsystem ist spezifisch auf die Bedürfnisse der Integration ausgerichtet. Personen lernen, wie sie sich unmittelbar in ihrem Lebensumfeld erfolgreich verständigen und zurechtfinden können. Bundesrätin Sommaruga hat die 1. Nationale Konferenz zu fide in Bern eröffnet.

Medienmitteilungen (11.05.2012, BFM)
Asylgesuche im April 2012
Bern. Im April 2012 sind in der Schweiz 2'426 Asylgesuche eingereicht worden. Wichtigste Herkunftsländer im vergangenen Monat waren Eritrea, Tunesien und Nigeria. Gegenüber März sind die Gesuche aus Serbien um 37% zurückgegangen.

Medienmitteilungen (26.04.2012, EJPD)
JAI-Rat in Luxemburg: Aktionsplan gegen illegale Migration
Bern. Die Schengenländer wollen der irregulären Migration gemeinsam mit verschiedenen Massnahmen begegnen. Der Rat der Justiz- und Innenminister der EU hat am Donnerstag über einen entsprechenden Aktionsplan diskutiert. Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes (EJPD), begrüsste den gemeinsamen Ansatz. Ein abgestimmtes Vorgehen sei auch im Interesse der Schweiz.

Medienmitteilungen (26.04.2012, BFM)
Ein Dauerbrenner neu aufgelegt
Bern. Die Broschüre "Ausländerinnen, Ausländer und Asylsuchende in der Schweiz. Das Bundesamt für Migration. Seine Aufgaben kurz erklärt" präsentiert sich in 4. Auflage. Die Broschüre ist seit ihrem erstmaligen Erscheinen 2005 ein Dauerbrenner und wird von Schulen, Privatpersonen sowie politischen Delegationen gleichermassen als Informationsorgan geschätzt.

Medienmitteilungen (25.04.2012, EJPD)
Umsetzung des Ventilklausel-Entscheids: Kontingent in Verordnung festgehalten
Bern. Nach seinem Entscheid zur Anrufung der Ventilklausel für Angehörige der EU-8-Staaten hat der Bundesrat am Mittwoch nun die dazu nötigen Änderungen der massgebenden Verordnung gutgeheissen. Die Zahl der Aufenthaltsbewilligungen B wird damit für die Dauer vom 1. Mai 2012 bis Ende April 2013 auf 2180 beschränkt.

Medienmitteilungen (18.04.2012, EJPD)
Freizügigkeitsabkommen Schweiz – EU: Anrufung der Ventilklausel gegenüber den Staaten der EU-8
Bern. Der Bundesrat hat an seiner heutigen Sitzung entschieden, die im Freizügigkeitsabkommen Schweiz – EU vorgesehene Ventilklausel gegenüber den Staaten der EU-8 anzurufen. Die Kategorie der Aufenthaltsbewilligungen B wird gegenüber den Staatsangehörigen dieser Länder per 1. Mai 2012 kontingentiert. Des Weiteren hat der Bundesrat entschieden, zusätzliche Massnahmen im Bereich der Flankierenden Massnahmen sowie der Integration zu prüfen.

Medienmitteilungen (18.04.2012, EJPD)
Bundesbeiträge im Asylwesen sollen teilweise neu geregelt werden
Bern. Der Bundesrat will die Subventionen im Asyl- und Flüchtlingsbereich teilweise neu regeln und hat dazu das Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Konkret geht es um die Änderungen der Asylverordnung 2 über Finanzierungsfragen (AsylV2), der Verordnung über die Integration von Ausländern (VIntA) und der Verordnung über den Vollzug der Weg- und Ausweisung von ausländischen Personen (VVWA). Die Vernehmlassung läuft bis zum 8. August 2012.

Medienmitteilungen (16.04.2012, BFM)
1. Quartal 2012: Weiterhin hohe Asylgesuchszahlen
Die Schweiz verzeichnete von Januar bis März 2012 gut 63% mehr Aslygesuche als im ersten Quartal 2011. Auch die Ausreisen stiegen markant: Die Zahl der Personen, die die Schweiz behördlich kontrolliert verlassen haben, ist um 67% gestiegen.

Medienmitteilungen (02.04.2012, BFM)
Bund eröffnet neue Asylunterkunft
Bern. Das Bundesamt für Migration (BFM) eröffnet im Kanton Bern eine weitere Unterkunft der Armee für neu ankommende Asylsuchende. Damit sollen kurzfristige Spitzen bei Asylgesuchseingängen aufgefangen werden.

Medienmitteilungen (28.03.2012, BFM)
Verhandlungen mit Tunesien abgeschlossen
Bern. Die Verhandlungen zwischen Tunesien und der Schweiz über eine Migrationspartnerschaft konnten am Mittwoch in Bern mit der Paraphierung eines Memorandum of Understanding auf Ebene der Chefunterhändler abgeschlossen werden. Im Rahmen dieser Partnerschaft wurden auch ein Abkommen über die Zusammenarbeit im Migrationsbereich in Bezug auf Einreise, Aufenthalt und Rückübernahme sowie ein Abkommen über den Austausch von jungen Berufsleuten zu Ausbildungszwecken paraphiert.