Schwarzarbeit

Schlagwörter: Arbeitsrecht

Begriff der Schwarzarbeit

Schwarzarbeit ist juristisch nicht einheitlich definiert. Als Schwarzarbeit wird in der Regel eine selbständige oder unselbständige Erwerbstätigkeit bezeichnet, die unter Missachtung gesetzlicher Vorschriften ausgeübt wird. Dabei erstreckt sich die Bandbreite von kleinen Handwerkerleistungen nach Feierabend bis hin zu ausschliesslicher, illegaler Erwerbstätigkeit unter Umgehung des Steuer-, Sozialversicherungs-, Wettbewerbs- und insbesondere des Ausländerrechts. Gemeinsam ist den meisten Formen der Schwarzarbeit, dass in teilweise erheblichem Umfange öffentlichrechtliche Abgaben umgangen werden.

Das seit 01.01.2008 geltende Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit (BGSA) ermöglicht es den kantonalen Kontrollorganen, die in verschiedenen Gesetzestexten enthaltenen Vorschriften (beispielsweise in den Bereichen Steuern, Sozialabgaben, Ausländerrecht) effizienter zu kontrollieren und Zuwiderhandlungen wesentlich strenger zu sanktionieren.

 
Die folgenden Informationen beschränken sich auf den Aspekt der rechtswidrigen Beschäftigung von ausländischen Personen.

Wer gilt als Arbeitgeber im Sinne des Ausländerrechts?

Was bedeutet «Erwerbstätigkeit» bzw. «beschäftigen oder arbeiten lassen» im Sinne des Ausländerrechts?

Bewilligung von Aufenthalt und Erwerbstätigkeit

Welche Punkte gilt es zu beachten?

    

Weitere Informationen

Staatssekretariat für Wirtschaft SECO
Holzikofenweg 36
3003 Bern
Tel: +41 (0)58 462 56 56
Fax: +41 (0)58 462 27 49
   

zur Beschäftigung ausländischer Arbeitskräfte:

Staatssekretariat für Migration
Arbeitsmarkt (Informationen für EU/EFTA-Angehörige)
Quellenweg 6
CH-3003 Bern-Wabern
T
+41 58 465 88 40

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