Ein Berufspraktikum im Ausland

Die Schweiz hat mit diversen Staaten sogenannte Stagiaires-Abkommen abgeschlossen, um jungen Berufsleuten die Erweiterung ihrer beruflichen und sprachlichen Kenntnisse im Ausland zu ermöglichen. In folgenden Ländern eröffnen die Stagiaires-Abkommen einem einfachen Weg zu einer Arbeitsbewilligung für maximal 18 Monate:

Argentinien, Australien, Japan, Kanada, Monaco, Neuseeland, Philippinen, Russland, Südafrika, Ukraine, USA
 

Zugelassen werden Schweizer Staatsangehörige, die eine Berufsausbildung oder einen Studienabschluss vorweisen können. Kanada lässt auch Studierende zu, die als Bestandteil ihrer Ausbildung ein Praktikum absolvieren müssen, Japan dagegen nur Personen mit Fachhochschul- oder Hochschulabschluss. Altersgrenze: 35 Jahre (Ausnahmen: Australien, Neuseeland und Russland: 30 Jahre).

Berufspraktika dienen der Weiterbildung, sie müssen im erlernten Beruf resp. Studiengebiet erfolgen. Teilzeitarbeit oder die Ausübung einer selbstständigen Tätigkeit sind nicht gestattet. Berufspraktikant/innen müssen einen orts- und branchenüblichen Lohn erhalten.

Die Bewilligungsverfahren unterscheiden sich von Land zu Land. Alle notwendigen Angaben dazu finden Sie nebenstehend in unseren Wegleitungen.

 

Brasilien und Tunesien

Abkommen über den Austausch junger Berufsleute hat die Schweiz auch mit Brasilien (13.10.2011) und Tunesien (11.6.2012) unterzeichnet. Diese beiden Stagiaires-Abkommen sind jedoch noch nicht in Kraft, weshalb zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Gesuche eingereicht werden können. Sobald die Abkommen in Kraft gesetzt sind, finden Sie hier die entsprechenden Informationen.