Eidgenössisches Justiz- und Polizeidepartement

Jean-François Leuba bleibt bis Ende Juni 2002 Präsident der Interjurassischen Versammlung

Medienmitteilungen, EJPD, 17.01.2002

Bern, 17.1.2002. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold hat am Donnerstag die Regierungsvertreter der Kantone Bern und Jura getroffen. Die Tripartite-Konferenz bestätigte Jean-François Leuba in seinen Funktionen und zeigte sich erfreut sich über das gute Klima in der interjurassischen Zusammenarbeit.

Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold, Vorsteherin des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartementes, hat am Donnerstag in Bern zur Tripartite-Konferenz eingeladen, der neben der Vertreterin des Bundesrates Mitglieder der Regierungen der Kantone Bern und Jura angehören. Die Tripartite-Teilnehmer wiesen auf den konstruktiven Geist hin, den der Präsident, alt Nationalratspräsident Jean-François Leuba, und die Mitglieder der Interjurassischen Versammlung zum Ausdruck bringen. Im Autrag des Bundesrates wird Leuba sein Mandat noch bis Ende Juni wahrnehmen. Danach möchte er die Präsidentschaft abgeben. Die Tripartite-Teilnehmer sehen vor, dass auch in Zukunft eine aussenstehende Person den Vorsitz der Interjurassischen Versammlung innehaben wird.

Die Tripartite hat sich an der Konferenz zudem mit dem Jahresbericht der Interjurassischen Versammlung (Assemblée interjurassienne, AIJ) befasst. Sie hat mit Genugtuung festgestellt, dass die Spannungen, die in Zusammenhang mit den Reaktionen auf die Resolution N. 44 der AIJ entstanden sind, beseitigt werden konnten. Die Kantone sind auch mit ihren Arbeiten für die Verwirklichung gemeinsamer Institutionen zwischen dem Kanton Jura und dem Berner Jura weitergekommen. Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold und die Vertreter der Kantone Bern und Jura haben schliesslich verschiedene Aspekte der interregionalen Zusammenarbeit zwischen dem Kanton Jura und dem Berner Jura erörtert.Bundesrätin Metzler äusserte sich nach dem Treffen wie folgt: "Ich betrachte die konstruktive Haltung der beiden Regierungen und ihr Bemühen, plötzlich auftretende Spannungen nicht eskalieren zu lassen, als sehr positiv".

Kontakt / Rückfragen
Bundesamt für Justiz, T +41 58 462 77 88, Kontakt